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La Gomera

La Gomera ist eine landschaftlich sehr reizvolle Insel, die weitaus weniger von Touristen besucht wird, als die großen östlichen Nachbarinseln Teneriffa und Gran Canaria. Weil es auf der Insel keinen großen Flughafen gibt, ist die  Insel vom massenhaften Pauschaltourismus bisher verschont geblieben. Die meisten Besucher sind Rucksacktouristen, die auf dem Flughafen im nahen Teneriffa landen und mit der Fähre nach La Gomera weiterfahren. Die Insel ist extrem bergig. Sowohl im Inselinneren als auch an der Küste findet man ursprünglich gebliebene Landschaften und Dörfer. La Gomera hat nur 20.000 Einwohner. Etwa die Hälfte wohnt entweder in der Hauptstadt San Sebastian oder im Tal Valle Gran Ray, wo es die meisten Touristen und Aussteiger hinzieht. Menschen, die nach La Gomera kommen sind überwiegend Wanderer, Naturliebhaber oder Aussteiger. Wer Rummel, Partys und Nachtclubs sucht, ist hier fehl am Platz.

Buchtipp

 

La Gomera Reiseführer aus dem Michael Müller Verlag

Dieses Reisebuch ist für Rucksacktouristen gedacht. Der Autor Heiko Zeutschner beschreibt alle Ortschaften, billigen Unterkünfte, Sehenswürdigkeiten, Verkehrsmittel und vieles mehr. Es ist meiner Meinung nach der beste und informativste deutschsprachige Reiseführer über La Gomera. Wenn Ihr rechts klickt, bekommt Ihr mehr Informationen und könnt das Buch bei Amazon bestellen.

San Sebastian de la Gomera: Die Hauptstadt der Insel ist nicht gerade ein Touristenmagnet. Die Stadt mit etwa 5000 Einwohner ist Durchgangsstation und Fährhafen. Alle Busse und die meisten Fähren fahren hier ab. Das Städtchen hat ein recht angenehmes Flair. Wer billig übernachten will, kann in der Pension Victor oder in der Pension Gomera ein Zimmer für 20 Euro finden.

Valle Gran Rey: Das schönste Tal der Insel (4000 Einwohner) zieht die meisten Urlauber an. Am Ausgangs des Tals am Atlantik sind einige Siedlungen mit schönen Stränden. Eine der Siedlungen, das ältere Dorf Vueltas, bietet billige Pensionen ab 20 Euro die Nacht. Wir haben in der Pension Vueltas übernachtet. Die alte Dame spricht zwar kein Englisch oder Deutsch, verlangte aber für ein Doppelzimmer nur 20 Euro. Sie hat auch wesentlich bessere Studios für 25 Euro mit Küche und Balkon im Angebot. Über den Preis kann man verhandeln. Geht man zwei Kilometer nördlich den Strand von Valle Gran Rey entlang, erreicht man die Siedlung La Playa. Hier sind die meisten der besseren Restaurants, einige Bars und die Diskothek des Tals Valle Gran Rey.

Playa Santiago: Nach Valle Gran Ray der zweite Touristenort auf La Gomera.. Wer Ruhe sucht ist hier richtig. Playa Santiago hat gerade mal 700 Einwohner. Entlang der Hauptstraße am Strand entlang gibt es einige gute und preiswerte Restaurant, die meist frischen Fisch und Pizza anbieten. Empfehlenswert ist das Restaurant Avenida. Der frische Fisch ist vor der Tür ausgestellt. In der Pension La Gaviota findet man Zimmer je nach Saison für 20-25 Euro. Einige Häuser im Ort vermieten einfache Privatzimmer. In den Tavernen fragen.

Inselinnere: Das Inselinnere von La Gomera ist zum Wandern und für Leute mit Mountainbike sehr reizvoll. Der größte Teil des Zentrums von La Gomera steht unter Naturschutz. Der bergige Garajonay-Nationalpark ist mit seinen Nebelwald und Lorbeerbäumen für viele das Highlight der Insel. Da es auf La Gomera keine Straßen der Küste entlang gibt, fahren alle Busse durch das Landesinnere. Somit kann man den Park leicht mit dem Linienbus erreichen.

 

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Fähren nach / von La Gomera: Fährverbindungen gibt es nur mit Teneriffa. Wer auf eine andere Insel will, muß dort umsteigen. Vom Hafen in Los Christianos fahren alle Fähren von Teneriffa nach La Gomera ab. 3 Fährgesellschaften streiten sich derzeit um die Passagiere. Am billigsten und besten ist die Fähre von Garajonay Expres (Fahrplan: www.garajonayexpres.com). Dieses Passagierschiff fährt nicht nur in die Hauptstadt San Sebastian, sondern auch in die beiden Touristenorte Playa Santiago und Ville Gran Ray. Die Überfahrt kostet je nach Zielhafen zwischen 14 und 17 Euro. Die beiden Konkurrenten Transmediterranea und Fred Olsen sind teurer und fahren nur nach San Sebastian . Die Überfahrt dauert etwa 45 Minuten. Fred Olsen ist um fast 10 Euro teurer als Garajonay Expres und bietet kaum mehr. Insgesamt gibt es elf Fährverbindungen pro Tag.

Öffentliche Verkehrsmittel: Einige Linienbusse quälen sich täglich über die Berge von La Gomera. Auf den serpentinenreichen Straßen ist man wesentlichen länger unterwegs als man nach einem Blick auf die Landkarte denkt. Die Fahrt von San Sebastian nach Valle Gran Rey dauert fast 2 Stunden (3 mal täglich /Sonntag 2 mal täglich). Zum Glück gibt es auf La Gomera eine Fähre, die die Küste entlang fährt. 3-mal täglich verbindet die Fähre von Garajonay Expres (Fahrplan: www.garajonayexpres.com) für 2-3 Euro die drei für die Touristen interessanteste Orte auf La Gomera: San Sebastian, Playa Santiago und Valle Gran Rey. Es gibt täglich einige Flüge von Gran Canaria und Teneriffa nach La Gomera. Der kleine Flughafen befindet sich nur drei Kilometer von Playa Santiago entfernt. Die Flüge sind recht günstig. Charterflüge nach La Gomera von Deutschland gibt es nicht.

Kurzer Film über La Gomera (2,5 min)

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