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Las Palmas

                                                                        

Las Palmas auf Gran Canaria ist die größte Stadt  der Kanarischen Inseln und die Hauptstadt der Kanaren. Obwohl es wenige wirkliche Sehenswürdigkeiten gibt, ist die Stadt einen Besuch wert. Das tropische Flair, moderne Architektur und gute Einkaufsmöglichkeiten sind die Highlights der Stadt.

Im Norden befindet sich das Hafenviertel und der Stadtteil Santa Catalina. Hier sind die meisten Touristen in der Nähe vom guten Canteras-Strand untergebracht. Auch das Rotlichtviertel, billige Elektronikgeschäfte, Restaurants in allen Preisklassen und Kaufhäuser sind hier.

Der Stadtteil weiter südlich heißt Alcaravaneras. Dort ist es wesentlich ruhiger. Die meisten billigen Pensionen befinden sich hier. Ganz im Süden der Innenstadt befindet sich das alte Zentrum und der Busbahnhof.

Las Palmas ist sicherlich einen Besuch für 2-3 Tage wert. Für einen ganzen Urlaub eignen sich jedoch andere Orte auf der Insel sicherlich besser. Wer mit dem Bus unterwegs ist, kann die Stadt ohnehin nicht vermeiden. Praktisch alle Buslinien starten in der Hauptstadt von Gran Canaria.

1-2 Fähren fahren täglich von Las Palmas nach Santa Cruz auf Teneriffa. Diese Fähren der Reederei Transmediterranea und Nivieras Armas sind billiger (etwa 25 Euro einfach, 4 Stunden) als die modernen Schnellfähren von Fred Olsen, die in Puerto de Las Nieves abfahren (38 Euro für knapp 1 Stunde mit dem Bus von Las Palmas und eine Stunde mit der Fähre).

Busse: Es gibt auf Gran Canaria ein sehr gutes und billiges Bussystem. Man sollte sich unbedingt am Busbahnhof eine Tarjeta Insular kaufen. Dieses Ticket kostet 15 Euro ist aber etwa 25 Euro wert. Man bekommt nämlich alle Fahrkarten (gilt auch für die Stadtbusse!) um 30-40% billiger. Der jeweilige reduzierte Fahrpreis wird vom Fahrer im Bus von dem Ticket abgebucht. Man kann auch in jedem Bus bar bezahlen (den vollen Preis). Bezahlt wird immer beim Fahrer (auch im Stadtbus). Einen Fahrkartenvorverkauf gibt es nicht. Wenn die Sitzplätze belegt sind, muß/kann man stehen. In den Süden gibt es alle 10-20 Minuten tagsüber einen Bus. Zum Flughafen fahren 2-3 Busse die Stunde. Galdar im Norden erreicht man  mindestens 3 mal die Stunde tagsüber. Nur das Inselzentrum ist schwer zu erreichen. Es gibt nur sehr wenige Abfahrten am Tag. Am Busbahnhof gibt es 2 kostenlose Fahrpläne. Einer für den Norden der Insel und einer für den Süden. Eine weiteren guten kostenlosen Fahrplan gibt's für die Stadtbusse. Dieser eignet sich auch hervorragend als Stadtplan. Auch das Stadtbusnetz ist hervorragend. Die Linie 1 ist besonders interessant. Diese verläuft von Norden nach Süden durch die Stadt. Selbst Nachtbusse gibt es auf Gran Canaria. Genaueres findet man im Busfahrplan.

Billige Unterkünfte: Die billigsten Pensionen befinden sich in Alcaravaneras. Ich habe in der Pension Alcaravaneras gewohnt (buchbar bei Hostelworld.com). Dies könnte die billigste Unterkunft in Las Palmas sein: Ein Einzelzimmer kostete im August 2005 15 Euro, ein Doppelzimmer 19. Die Zimmer sind einfach und zum Teil mit Gemeinschaftsbad. Der Eigentümer der Pension spricht nur Spanisch, ist aber sehr hilfsbereit. In dieser Preisklasse gibt es meines Wissens nur noch das Falcon Hostel (auch in Ancaravaneras). Viele andere billige Unterkunft sind weniger für den Traveller, sondern vielmehr für Seemänner und Prostituierte gedacht. In Santa Catalina kann man in den großes Hotels im 70er Jahre Baustil im Sommer Apartments (Apartmentos) für um die 30 Euro mieten. Dies lohnt sich, wenn man  sich das Restaurant sparen will. Diese Studios haben nämlich eine Küche. Jedoch kann man in Santa Catalina  viele billige Gaststätten und Imbißbuden von Einwandern finden. Las Palmas ist sehr kosmopolitisch. Für Selbstversorger empfehle ich den Supermarkt im Keller vom dem riesigen Kaufhaus El Corte Ingles. Die Lebensmittelabteilung ist eine der besten die ich je gesehen habe: Sehr günstige Preise für Billigprodukte und Feinkostabteilungen von Weltniveau.

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