Kanaren-Reisefuehrer.de - Ein Internet-Reiseführer über die Kanarischen Inseln für Individualurlauber                       Startseite      

Anreise Infos Gran Canaria Teneriffa Lanzarote Fuerteventura Andere Inseln
Zug und Fähre Klima Las Palmas Santa Cruz Der Vulkan Arrecife Timanfaya Puerto del Rosario La Gomera
Barcelona Inselhüpfen Der Süden Puerto de la Cruz Der Süden Puerto del Carmen La Geria Corralejo El Hierro
Sevilla Praktische Tipps Puerto de Mogan Der Nordwesten Loro-Park Playa Blanca Teguise Morro Jable La Palma
Fähre von Cadiz Geld Der Norden Anaga-Gebirge Botanische Garten Costa Teguise   Caleta De Fuste Kleine Kanaren


Der Loro-Park in Puerto de la Cruz



Der Loro-Park (deutsch: Papageien-Park) ist der bekannteste Freizeitpark auf den Kanaren. Er ist der meistbesuchte Tierpark von Europa. Bekannt ist der Park vor allem für seine Tiershows  und die größte Papageiensammlung der Welt.


Bild: © Henrie - Fotolia.com

Anfahrt: Der Park befindet sich etwa 3 km westlich vom Zentrum der Touristenstadt Puerto de la Cruz. Vom Zentrum (vor dem Mc-Donalds) fährt eine kostenlose Bimmelbahn zum Park. Abfahrt ab etwa 9 Uhr alle 10-20 Minuten. Puerto de la Cruz kann mit dem öffentlichen Bus von allen Städten von Teneriffa leicht erreicht werden. Vom Busbahnhof sind es etwa 20 Minuten zu Fuß zum Parkeingang. In ganz Teneriffa werden Bustouren zum Loro-Park angeboten

Kosten: Leider wurde der Eintrittspreis weiter erhöht. Inzwischen (2005) zahlt man stolze 24 Euro. Getränke, Cafes und Restaurants im Park sind etwa 50-100% teurer als auf Teneriffa üblich. Da man sich in der Regel etwa 8 Stunden im Park aufhält, sollte man Essen und Getränke mitnehmen. Weitere Kosten im Park entstehen nicht. Alle Shows sind im Eintrittspreis enthalten.



Was mir gefallen hat:

- Die Seelöwenshow : Eine Seelöwendressur auf absoluten Weltniveau, lustig und abwechslungsreich

- Die Delphinshow : Nach Meinung vieler Fachleute eine der besten  Delphindressuren der Welt, wie man sie sonst nur aus den großen Freizeitparks in den Süden der USA kennt. Die mehrere 1000 Besucher im Stadion um das Delphinbecken bestaunen viele Meter hohe Sprünge der Tiere, Menschen die auf dem Rücken der Delphine surfen und vieles mehr.

- Das Pinguinarium : Eine sehr große nachgebaute  Arktislandschaft mit etwa 100 Pinguinen ist eine neue Attraktion. Man fährt auf einem Laufband um die Glasanlage.

- Das Aquarium: Durch einen Glastunnel läuft man durch eines der größten Aquarien der Welt. Vor allem die Haie sind beeindruckend.

- Die Gorillias, die Tiger,  und hunderte Pagageienarten, der Orchideengarten und viele andere Tiere

- Die Sauberkeit und gute Organisation des Parks

- Das Engagement der Loro-Park-Stiftung im weltweiten Naturschutz. Vor allem die Erhaltung vom Aussterben bedrohter Tierarten und Schutz der tropischen Wälder wird unterstützt. Viele der Tierarten im Park sind vom Aussterben bedroh



Was mir weniger gefallen hat:

- Die Papageienshow: Da der Park den Namen Loro (Pagagei) trägt, versucht man eine Papageien-Show anzubieten. Die Vögel lassen sich jedoch kaum dressieren. Die Show wirkt aufgesetzt und ist etwas langweilig

- Natura Vision: Die vom Park als eine der vier großen Shows angekündigte Natura Vision entpuppt sich als ein normales Kino mit einem Landschaftsfilm. Man könnte wenigstens ein 3D-Kino oder ähnliches anbieten

- Das großangekündigte thailändische Dorf ist nichts besonderes und eigentlich nur der Eingangsbereich des Parks, der in einem asiatischen Stil erbaut wurde

- Der afrikanische Markt ist nicht viel mehr als ein Souvenirladen

- Die Verpflegung im Park ist teuer und schlecht. Die Restaurants sind völlig überteuert. Das einzige Selbstbedienungsrestaurant ist so klein, daß man selbst in der Nebensaison lange anstehen muß. Ich habe für einen Teller Nudeln mit Tomatensoße, einen kleinen Salat und ein Wasser selbst im Selbstbedienungsrestaurant weit über 10 Euro bezahlt. Die anderen Restaurants sind noch wesentlich teurer.

- Vom Stadtzentrum gibt es am Morgen zu wenige Bimmelbahnen. Man muß lange anstehen. Die Parkverwaltung sollte sich überlegen, ob sie nicht mehr Bahnen oder zusätzliche Busse einsetzten will. Am besten geht man zu Fuß.   

Gute Seite zum Thema: Teneriffa

Das beste Buch über Teneriffa


Teneriffa: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps

Ob pauschal oder individell auf Teneriffa, ein Buch als Reisebegleiter ist, wenn man mehr von den schönen Insel sehen will als Hotel und Strand, unentbehrlich. Nach meiner Meinung ist der derzeit mit Abstand beste Reiseführer in deutscher Sprache das Buch aus dem Michael Müller Verlag. In dem Reiseführer findet man neben der Beschreibung von Sehenswürdigkeiten, Städten, Dörfern und Wanderungen auch viele Tipps zu Restaurants, Hotels, einsame Strände und vieles mehr über Teneriffa.

Ausführliche Informationen von Amazon gibt es bei Klick auf die Abbildung des Buches rechts.